Division 2 – Auf den Straßen von Washington DC

Eine Berichterstattung aus Sicht der Fotografin „Aquiel“

Unsere Idee ist es, Division 2 einmal komplett im Rollenspiel durchzuspielen. Im Blog werde ich daher ab jetzt immer mal wieder kleine Einblicke aus der Sicht meines Charakters in unsere Erlebnisse auf den Straßen von Washington DC geben.

Aquiel

Kennt ihr diese Tage, an denen ihr denkt es kann nicht noch schlimmer kommen und dann passiert genau das? Ja? Dann macht euch gefasst denn genau so einen Tag hatte ich kürzlich. Es war wieder einmal einer dieser verregneten Sonntage die ich so hasse. Ich war gerade dabei meine Kameraausrüstung zu reinigen als ich einen Anruf erhielt, der mich auf direktem Weg ins weiße Haus katapultierte. Mehr als die vage Auskunft, dass mich mein nächster Auftrag eine Weile lang ernähren können wird habe ich zunächst nicht erhalten und doch war ich irre genug meinen Kram zu schnappen und zum Auftragsort zu marschieren.


Also bahnte ich mir meinen Weg durch die zugemüllten Straßen. Vorbei an grünen Giftpfützen kämpfte ich mich schließlich durch bis zum weißen Haus. Feuerwehrautos, Polizeiwagen, ja sogar Krankenliegen vergammeln langsam aber sicher auf unseren Straßen. Verbeult, geplündert und wahrscheinlich nicht einmal mehr funktionsfähig sammelt sich langsam auf unseren Strassen alles an. Dinge die uns einst das Leben retteten wurden mit der Zeit zu nutzlosem Schrott.

Im Vorbeilaufen versuchte ich noch einen Blick auf die neuesten Vermisstenmeldungen zu erlangen, stets in der stillen Hoffnung meine Freunde dort noch nicht erblicken zu müssen. Ich hoffe ja immer dass es den Nachbarn aus dem vierten Stock irgendwann erwischt, dann kann ich endlich die Musik so laut aufdrehen wie ich will. Aber auch er war an jenem Tag dort noch nicht zu finden. Was soll’s.

Im weißen Haus angekommen drückte man mir jedenfalls zunächst einen Rucksack und eine Waffe in die Hand und schnallten mir so ne super moderne Smartwatch um mein Handgelenk. Ist zwar absolut nicht mein Style aber gehört bei den Typen wohl dazu. Ich hab ja zunächst noch versucht denen zu erklären, dass ich eigentlich Fotografin bin aber irgendwie wollte das wohl keiner so wirklich hören. Stattdessen bekam ich noch ne Beschreibung von so nem Typen den ich als nächstes aufsuchen sollte, er wüsste angeblich auch schon bescheid, dass ich komme. Dunkle Haare, Bart, mürrischer Blick, derbe Sprüche und zudem noch schlecht gelaunt. Ein wahrer Traummann also! Kleiner Scherz am Rande.

Nachdem wir also erste „Höflichkeiten“ ausgetauscht hatten ging es auch schon los. Zuerst schleppte mich mein neuer Begleiter oder wie er es so schön formuliert hat „der der mir da draußen in den Arsch treten wird“ ins alte Theater. Dort hat sich eine kleine Community verschanzt und die wohl ein paar Aufträge an uns zu vergeben hat. Leider haben sie mir bei unserer Ankunft nicht erlaubt ein paar Fotos zu schießen, aber ich bleibe am Ball.

Dafür habe ich „Zethis“, das scheint wohl so etwas wie sein Codename zu sein in einen alten Nachtclub gezerrt. Seine Begeisterung hielt sich offensichtlich noch in Grenzen, aber der wird bestimmt auch noch locker wenn der erstmal ein paar Tage mit mir um die Häuser gezogen ist.

Vielleicht hat der aber auch einfach nur heimlich den Wein geleert, der aus versehen auf meinem Selfie gelandet ist. Wer weiß.

In diesem Sinne entlasse ich euch in die Nacht und schließe diesen Bericht mit meinem Selfie des Tages.

Oh und bevor ich es vergesse, mein Codename ist „Aquiel“ … naja es hat geregnet als er mich nach meinem gefragt hat. Da fiel mir spontan nix Besseres ein. Warum ich den brauche weiß ich zwar noch nicht, aber ich bin mir sicher das finde ich auch noch heraus. Und vielleicht verrät mir auch noch irgendwer welchen Sinn und Zweck diese Smartwatch eigentlich erfüllt.

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