Kapitel 1: Veränderungen sind am Anfang hart

Kapitel 1.1: Das erwartete Seth nach seiner Rückkehr

Ich hatte ja schon immer gewusst dass A’hyato ein ziemliches Schlitzohr von einem Miqo’te ist, aber das was er diesmal ausgeheckt hatte, sollte alles bisherige übertreffen.

Vor einiger Zeit kaufte er für sich und seine Schmusekatze ein trautes Heim mit Meerblick im Dorf des Nebels. Doch die Liebe war nur von kurzer Dauer und so wollte A’hyato auch nicht mehr länger dort wohnen.

Ich weiß nicht wie viel Glühtee er zu diesem Zeitpunkt schon intus hatte, als er beschloss sein Haus zu verschenken, wenngleich die Bedingung zunächst Seth und später auch mich nahezu sprachlos machte. 

A’hyato hingehen schien sichtlich seinen Spaß damit zu haben dem zunächst verwirrten Seth seine ganz besondere Bedingung für das geschenkte Haus schmackhaft zu machen. Die Idee war einfach zu verrückt, so dass er zunächst gar nicht wusste, was A’hyato da von ihm wollte.

Doch dann schien mit einem Mal die Sache völlig klar.

Seth und ich gemeinsam unter einem Dach, noch dazu ihn einem alten Liebesnest? Diese Vorstellung schien zunächst unmöglich zu sein für Seth. Wie sollte das denn funktionieren? Wie sollte er je ungestört ein Schläfchen halten können, während zwei quirlige Ratten im Haus umherwirbelten?

Wie mir A’hyato hinterher verriet hat er sogar versucht Seth durch kleine Hinweise aufmerksam zu machen, dass die Idee gar nicht so abwegig war, denn Seth hat mir in der Vergangenheit sicher mehr als einmal den Hintern gerettet und er war es auch der mich schließlich in Gyr Abania aufgespürt und wieder zurück gebracht hat.

Tja und hartnäckig wie dieser Miqo’te nunmal sein kann hat er am Ende wohl doch überzeugen können und Seth ließ sich auf die Bedingung ein. A’hyato behauptet natürlich, dass die Sache eigentlich von Anfang an schon klar gewesen wäre und Seth es einfach nur nicht zugeben wollte.

Denn sind wir mal ehrlich: Ratten sind und bleiben gesellig und loyal.

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